Futterverwertung bei Koi

Was Sie über Koifutter wissen sollten!

  • Lange Jahre wurde aus Haltbarkeitsgründen auf den Zusatz von Fetten verzichtet. Deswegen erreichten früher nur wenige Futtersorten das von Dr. Bretzinger empfohlene Protein/Fettverhältnis von 3:1.
  • Stress durch Temperatur- pH-Wert- und Sauerstoffschwankungen, Umwelteinflüsse und ständiger Neubesatz führen zu hohem Energieverlust.
  • Gutes Futter mit dem richtigen Fettgehalt führt kaum zu Energieverlusten. Schlechtes Futter mit zu wenig Fett kann auch im Frühjahr bei schneller Erhöhung der Temperatur bis zu 50% Verlust der Kondition bedeuten.
  • Unter anderem werden dadurch gestörte Schwimmbewegungen (Schlangensyndrom, einseitig, nervlich bedingte, Glotzaugen und Schockreaktionen) beobachtet
  • Tritt im Frühjahr das so genannte Energiemangelsyndrom auf, kann das schon durch falsche Fütterung im Herbst bedingt sein. Es ist also nicht gut, im November noch irgendein übrig gebliebenes Sommerfutter mit z.B. 50% Protein und 3% Fett zu verfüttern und auch das früher immer empfohlene Wheatgerm (in der Regel 26-29% Protein - das ist gut, aber nur an die 5 oder 6% Fett) ist ohne zusätzliche Auffettung nicht zu empfehlen. Wählen Sie also im Herbst ein Futter mit einem  Protein/Fettverhältnis von 2:1.
  • Zu wenig Fett bedeutet, der Koi verbraucht mehr Eiweiß und scheidet dadurch mehr Ammoniak über die Kiemen aus, was in Folge zu Kiemenschädigungen führen kann.
  • Bevor man den Preis eines Futters bewertet,  immer vor Kauf auf den Fettgehalt schauen. Denn gutes Fett ist nun einmal nicht billig!
  • Schlecht genährte Koi sind anfälliger für Keime, Bakterien und Hautveränderungen!

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